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MysticumturnierKlingenberg2014

Mysticumturnier Klingenberg 2014 vom 19.09. bis 21.09. – das fünfte Mysticumtreffen!

Schade, dieses Mysticumturnier ging verdammt schnell vorbei; wir waren bereits am Samstagabend um 22:30 h mit allen 7 Runden durch. Nein, eigentlich nicht schade, denn so konnten wir am Sonntagmorgen entspannt frühstücken und fachsimplen…


Turnierteilnehmer und Kathy (v.l.n.r. Achim, Walter, Michael, Helge, Gerhard, Bernhard, Kathy, Carsten und Steffen)



Alle waren sich einig: Die Premiere des „Weltgrößten Mysticum-Präsenzturniers“ war ein voller Erfolg!

Aber der Reihe nach:

So gegen 20:00 h waren wir am Freitagabend schließlich vollzählig; Walter, Gerhard, Steffen, Helge, Carsten, Bernhard, Achim und Michael saßen entspannt am Abendbrottisch, diskutierten die Schachcomputerwelt rauf und runter, studierten die Karte und orderten die mehr oder weniger üppige Grundlage für das kommende Turnier. Klagen über die Zimmerzuteilung der Paradeismühle gab es dieses Mal so gut wie gar nicht; die meisten Teilnehmer hatten „Komfortzimmer“ reserviert, aber auch die „Klassikzimmer“ waren heuer wohl akzeptabel. Somit konnte in der kurzen Nacht tief und fest geschlafen werden - Turnier komme!

Nach dem Frühstück ging es dann am Samstagmorgen um 9:30 h los – so zumindest die Planung. Es mussten allerdings noch einige Voreinstellungen, wie Engineauswahl und Engineeinstellung, getätigt werden und so verzögerte sich der eigentliche Turnierbeginn etwas. Da wir uns allerdings auf die Spielstufe 30 min/Partie geeinigt hatten, war das überhaupt kein Problem; zeitlich war der Turniersamstag dadurch sehr entspannt! Das war eine gute Idee, Achim!

Es waren 7 Turnierteilnehmer mit fünf Mystica und zwei „guten, alten“ Schachcomputern angetreten – Carsten, der achte Mann, wollte pausieren und Ideen sammeln. So konnte pro Runde immer ein Turnierteilnehmer ausruhen – das war gut so, denn wir werden ja auch nicht jünger.

Die Turnierengines der fünf Mystica hatten alle die „UCI Limit Strength“-Funktion und wurden auf 2150 ELO eingestellt. Gerhards Vancouver 68000 in Gestalt eines Fidelity Elite Premiere und Helges Tasc R30 V2.5 sind ja hinsichtlich ihrer Stärke bestens bekannt und gingen sicherlich als Favoriten in das Rennen. Besonders der Tasc, der nach kurzem Testspiel wieder von „Clubspieler“ zurück auf „Expert“ gestellt wurde, war die gesetzte Nr.1. Die Eröffnungsbücher waren bei allen Teilnehmern frei wählbar und sollten dadurch die Spiele etwas lebendiger gestalten.

Theoretisch hätten auch sieben Mystica teilnehmen können, allerdings sind Helges und Gerhards Mystica noch nicht ganz fertiggestellt. Wir spielten die Runden flott durch, zwei bis zum Mittagessen, vier bis zum Abendessen und die letzte Runde wurde dann noch nach dem Abendessen komplettiert.

Alle Mystica hielten durch, für einige war es der erste große Härtetest; aber das war ja zu erwarten – Wertarbeit eben! Über die beteiligten Engines haben wir dann doch noch so einiges gelernt: Rybka 3 und Depp Sjeng 2010 ;-) fackelten eigentlich nie lange und bltzten im Sekundentakt was das Zeug hält; Rybka allerdings mit mehr Erfolg als der Deep Sjeng 2010.

Walters Früchtchen machte das Rennen - Gratulation! - und verwies den Tasc auf die Plätze.


Platz 1: Walters Mysticum/Fruit 2.1, Platz 2: Helges Tasc R30 V2.5, Platz 3: Gerhards Elite Premiere/Vanc. 68000, Platz 4: Steffens Mysticum/Rybka3


Platz 5: Michaels Mysticum/Shredder 12, Platz 6: Achims Mysticum/Arasan 17.3, Platz 7: Bernhards Mysticum/Deep Sjeng 2010


Turnierspielplan (beim letzten Spiel der Runde 7 wurden die Farben vertauscht)


Turnierergebnis

Alle 21 Partien können hier als gezippte PGN-Datei in der Reihenfolge der Runden heruntergeladen werden!


Rybka hatte in einer Partie drei Bauernumwandlungsmöglichkeiten gleichzeitig und konnte sich nicht entscheiden… Shredder, Vancouver und Arasan spielten solide und teilten sich das Mittelfeld.

Kein Mysticum starb den Überhitzungstod, trotzdem dem einen oder anderen ein Lüfter fehlte; auch eine wesentliche Erkenntnis!

Bleibt noch meine, zugegebenermaßen etwas persönliche, „Hall of Fame“:

  • Walters Modular-Mysticum für den Kleinsten, Kompaktesten und mit dem Früchtchen für den Turniersieger
  • Bernhards Furniermysticum für den Schönsten
  • Achims Mysticum mit Arasan für den Mitteilungseifrigsten (er konnte sprechen!)
  • Steffens Mysticum mit Rybka für den besten Blitzer trotz großem Zeitpolster
  • Gerhards Fidelity Elite Premiere für die gelungenste und einzigartigste Hochzeit zwischen Fidelity und Mephisto
  • Michaels Mysticum mit Shredder für den solidesten Nachdenker
  • Helges Tasc R30 für den besten Schachcomputer überhaupt und
  • Carstens Tasche für das Gute, was da noch alles kommt...


Nachdem Carsten am Sonntagmorgen beim Frühstück auch noch einen sehr konkreten Ausblick auf die zukünftigen Verbesserungen am Mysticum gegeben hatte, ab 2015 geht’s hier weiter, haben wir uns dann gegen 11:00 h wieder auf den Heimweg gemacht. Ich hoffe, dass alle Beteiligten viel Spaß hatten - nein, ich bin mir sicher, dass es so war!

Hier noch ein paar Eindrücke vom Turnier:






Wir sehen uns in 2015 sicher wieder! Bis dahin wünsche ich frohes Mystizieren (oder Mystifizieren?)!

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Zuletzt geändert am 11.08.2015 16:51 Uhr