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NovagCitrine

Der Schachcomputer (fast) ohne Taster


Novag Citrine mit LCD-Modul und "Menü"-Figur

Den Holzschachcomputer Novag Citrine gab es noch bis 2013 zu kaufen - aktuell gibt es ihn nur noch gebraucht. Im Gegensatz zum Diablo 68000 mit seinen grenzwertig vielen Tastern, hat der Citrine keinen einzigen; na ja, nicht ganz, an der Seite des Schachbretts gibt es den "Menü"-Taster. Die Eingabe der Parameter erfolgt nur über das Brett und eine Figur. Ähnlich wie beim Saitek President kann der Citrine ohne die Ausgabeeinheit betrieben werden; nur die LEDs erinnern dann noch an einen Schachcomputer. Das LCD-Modul kann sogar während des Spiels entfernt werden. Die Firma Novag hat wirklich immer wieder neue Ideen gehabt. Auch beim Citrine wurde das Schachcomputer-PC-Konzept beibehalten. Wie viele Novag-Schachcomputer kann der Citrine über die serielle Schnittstelle an einen PC mit Arena angeschlossen werden. Für den Citrine bringt Arena sogar einen passenden Novag-Treiber mit, welch ein Luxus! In Arena kann man unter "Extras" und "Novag-Schachbrett" den passenden Treiber auswählen. Die Verbindung zum Brett klappt auf Anhieb.

Im Netz gibt es eine einfache Anleitung zum Einbau einer Stützbatterie, damit die Parametereinstellungen und die Stellung auf dem Brett erhalten bleiben. Ich habe mir diese Arbeit zwar noch nicht gemacht, aber sie ist ein Punkt auf meiner To-Do-Liste!

Das Gerät ist recht stark (ELO>2000), die Menüeingabe klappt mit ein wenig Übung auch ganz gut, nur die Schlagzugeingabe ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es muss zuerst die schlagende Figur angehoben werden und dann kann erst die zu schlagende Figur vom Brett genommen werden. Das ist sehr umständlich, obwohl in der Bedienungsanleitung im Abschnitt "Schlagen von Figuren" steht "Gehen Sie wie gewohnt vor" - diese Abfolge bin ich zumindest nicht gewohnt...!

Zum Mephisto MMIV-V

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Zuletzt geändert am 29.05.2015 20:46 Uhr